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Erbrecht


Erbscheinsverfahren, Erbstreitigkeiten innerhalb einer
Erbengemeinschaft, Anfechtung, Ausschlagung, Erbenhaftung etc.




In den ersten Tagen und Wochen nach einem Todesfall unterstützen wir unsere Mandanten bei der Einleitung der erforderlichen Schritte und Abwicklung der notwendigen Formalien, insbesondere bei der Beantragung des Erbscheins. Je nach Fall ist zu prüfen, ob eine Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft wirtschaftlich sinnvoll ist und ob die Anfechtung eines ungünstigen und ungültigen Testaments in Betracht kommt.

Der Erbschein macht den Erben nicht zum Erben – das wird er von selbst kraft Gesetz.
Der Erbschein wird jedoch benötigt, um sich gegenüber Banken, Grundbuchämtern etc. als Erbe zu legitimieren. Gibt es Streit darüber ob jemand Erbe ist und gegebenenfalls mit wem und mit welcher Erbquote, wird dieser Streit vorwiegend im Erbscheinsverfahren ausgetragen.

Nicht selten finden sich Verwandte oder auch familienfremde Personen nach einem Erbfall – oft ungewollt – in einer Erbengemeinschaft wieder. Diese kann sowohl durch gesetzliche Erbfolge als auch durch Testament entstehen. Letzteres geschieht meist, wenn der Erblasser bei der Testamentserrichtung nicht richtig fachmännisch beraten wurde.

In der Nachfolgegestaltung sollten Erbengemeinschaften grundsätzlich vermieden werden, da sie zu den kompliziertesten und konfliktträchtigsten Wesen im deutschen Recht gehören. Zahlreiche Problemfelder entstehen daraus, dass die betroffenen Personen im eine Zufallsgemeinschaft darstellen. Der Erbe wird Teil der Gemeinschaft ohne sich seine Miterben ausgesucht haben zu können. Hier spielen persönliche Differenzen, Ängste vor Benachteiligung und Rache eine große Rolle in den streitigen Auseinandersetzungen vor Gericht.


Was macht die Erbengemeinschaft so kompliziert?

Es handelt sich um eine sogenannte Gesamthandsgemeinschaft. Jeder Miterbe hat einen Bruchteil am Gesamtnachlass. Vereinfacht kann man sagen, dass allen alles gemeinsam gehört. Dies führt dazu, dass die Miterben nur gemeinsam über Nachlassgegenstände verfügen dürfen. Soll also z.B. ein Haus oder ein Wertpapier aus dem Nachlass verkauft werden, ist dies nur möglich, wenn alle Miterben dem zustimmen. Diese Regelung gibt auch Miterben mit sehr kleinen Erbquoten eine Blockademöglichkeit und damit erhebliches Erpressungspotential. Bei einer Erbengemeinschaft unterstützen wir Sie bei der Auseinandersetzung des Nachlassvermögens und versuchen Ihre Vorstellungen durch geschickte Verhandlungen mit den anderen Miterben möglichst außergerichtlich in einem verbindlichen Vergleich durchzusetzen.



 
 
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